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Sirât

Im Kino ab: 08.01.2026 Laufzeit: 114 Minuten Produktion: Spain, France (2025)
Arthouse Drama FSK: 16

Das Doku-Drama geht für Spanien ins Oscar-Rennen um den Besten internationalen Film und ist nominiert für den Besten Ton!

Ein Vater (Sergi López) und sein Sohn kommen auf einem abgelegenen Rave inmitten der Berge Südmarokkos an. Sie sind auf der Suche nach Mar, ihrer Tochter und Schwester, die vor Monaten auf einer dieser niemals endenden, schlaflosen Partys verschwunden ist. Umgeben von elektronischer Musik und einem rohen, ungewohnten Gefühl von Freiheit, zeigen sie immer wieder ihr Foto herum. Die Hoffnung schwindet, doch sie geben die Suche nicht auf und folgen einer Gruppe von Ravern zu einer letzten Party in der Wüste. Je tiefer sie in die glühende Wildnis vordringen, desto mehr zwingt sie die Reise, sich ihren eigenen Grenzen zu stellen.

Mit "Sirât" präsentiert der vielfach ausgezeichnete Regisseur Óliver Laxe seinen bislang radikalsten Film. Er führt seine Figuren und das Publikum auf einen erschütternden Weg zwischen Leben und Tod, zwischen Rausch und Offenbarung. Ein Vater sucht in der Wüste Marokkos nach seiner verschwundenen Tochter – und findet dabei eine tiefere Wahrheit über sich selbst. Der Film ist eine spirituelle Reise durch Schmerz, Stille und Ekstase, getragen von hypnotischen 16mm-Bildern und einem treibenden Soundtrack von Kangding Ray.

"Sirât" ist Kino als Grenzerfahrung – roh, intensiv und zutiefst menschlich.

Darsteller
Bruno Núñez
Sergi López
Regie
Óliver Laxe

Kritiken

  • Eine ekstatische Kinowucht, ein brachialer Fiebertraum 
    – Player Leipzig
  • Ein Film wie eine seelische Prüfung – existenziell, unnachgiebig, hypnotisch
    – filmstarts.de
  • Ein Film, den man kaum erträgt – und dessen Sog man sich nicht entziehen kann.  
    – cinema.de
  • Ein albtraumhaftes wie auch berauschendes Erlebnis – durchzogen von außergewöhnlicher Liebe und Zärtlichkeit
    – The New Yorker
  • Bringt das Kino zum Beben
    – El Mundo