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Rückkehr nach Ithaka

Im Kino ab: 27.11.2025 Laufzeit: 116 Minuten Produktion: (2025)
Arthouse Drama FSK: 16

Jedes Leben ist eine Odysee.

Nach 20 Jahren der Irrfahrt strandet Odysseus an den Küsten von Ithaka, ausgezehrt und nicht wiederzuerkennen. Der König ist endlich nach Hause zurückgekehrt, aber in seinem Königreich hat sich viel verändert, seit er in den Krieg gegen Troja gezogen ist. Seine geliebte Frau Penelope ist nun eine Gefangene in ihrem eigenen Heim, bedrängt vom Verlangen ihrer vielen ehrgeizigen Verehrer, einen neuen Ehemann und König zu erwählen. Ihr Sohn Telemachos, der ohne Vater aufgewachsen ist, sieht sich dem Tod durch die Hände der Freier gegenüber, die ihn als Hindernis in ihrem unerbittlichen Streben nach Penelope und dem Königreich betrachten.

Auch Odysseus hat sich verändert. Gezeichnet von seinen Kriegserfahrungen ist er nicht mehr der mächtige Krieger, an den sich sein Volk erinnert. Aber er ist gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen und die Kraft wiederzufinden, die er braucht, um seine Familie zu retten und die Liebe zurückzugewinnen, die er verloren hat.

Regisseur Uberto Pasolini (Nowhere Special, Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit) erzählt Homers Epos von der Heimkehr des Odysseus neu: als eindringliches Kammerspiel über Verlust, Entfremdung und den langen Schatten des Krieges.
Darsteller
Ralph Fiennes
Charlie Plummer
Juliette Binoche
Regie
Uberto Pasolini

Kritiken

  • Ein Film von elementarer Wucht über Posttraumata, die Schuld des Überlebenden, Verlassenheit und zerstörte Männlichkeit. Ralph Fiennes‘ Odysseus ist vom tiefen Wissen beherrscht, dass die Herrlichkeit des Krieges eine beschämende Illusion ist.
    – The Guardian
  • Der König ist nackt, der unbesiegbare Held von Troja ist ein gebrochener Kriegsveteran. Homer sprach nicht vom posttraumatischen Syndrom, aber die modernen Kriege haben nichts Neues erfunden. Seit jeher töten sie Menschen oder lehren sie das Töten.
    – Le Figaro
  • Fiennes spielt den Odysseus als eine verwüstete Version des abgebrühten Kriegers, muskulös und sehnig, aber mit der Anstrengung eines älteren Mannes. Binoche ist strahlend, bewegend und klar, ihre Zurückhaltung verleiht der Geschichte eine feministische Perspektive von enormer emotionaler Kraft.
    – The Telegraph
  • Ralph Fiennes und Juliette Binoche bringen die Leinwand zum Beben.
    – New York Times