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Das fast normale Leben

Im Kino ab: 19.02.2026 Laufzeit: 139 Minuten Produktion: Germany (2026)
Dokumentation FSK: 12

Die Doku beobachtet den Alltag von vier Mädchen in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort.

Getrennt von ihren Eltern ringen sie um Anerkennung, Selbstliebe, Selbstbestimmung und Geborgenheit. Stets mit dem sehnlichen Wunsch, irgendwann wieder nach Hause zu kommen.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren begleiten wir ihre Entwicklung durch Höhen und Tiefen, spüren ihre Wut und ihre Willenskraft, sehen sie in Interaktion mit Betreuer:innen, Pädagog:innen, Eltern und Institutionen. Der Film erzählt vom Mut und der Resilienz junger Menschen, die inmitten schwieriger Umstände versuchen, ihren eigenen Weg zu finden.

Ohne Schuldzuweisungen bietet der Film einen authentischen Einblick in den Alltag in der Jugendhilfe – wo nicht immer alles rund läuft, aber Geborgenheit und gelungene Erwachsenen-Kind-Beziehungen entstehen können. Am Ende bleibt der Wunsch der Mädchen auf ein „normales Leben“, in dem sie ihre Potentiale für sich nutzen können.

Regie
Stefan Sick

Kritiken

  • Ein feinfühliger Film
    – BR kinokino
  • Der Film beobachtet konsequent, aber mit viel Sensibilität und gelegentlich auch mit augenzwinkerndem Humor den Alltag der Mädchen, ihre Ausbrüche und ihre kleinen Fortschritte, aber auch die Probleme im Zusammenleben mit Betreuerinnen, Eltern und Institutionen.
    – Programmkino.de
  • Ein Film, in dem die Kinder zu Wort kommen
    – Hohenloher Zeitung
  • Der bewegende Film zeigt sie zwischen Schmerz und Freiheitsdrang, zwischen Wut und Verletzlichkeit. Vor allem nimmt er die Betroffenen ernst und gibt ihnen eine Stimme. 
    – cinema